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BVG: Tarifkommission empfiehlt Verhandlungsergebnis

Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Nach zahlreichen Verhandlungsrunden hat die BVG auch ein kleines Herz für die eigenen Beschäftigten

Berlin. Am Donnerstag sind die Entgelttarifverhandlungen zwischen Verdi und der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf Grundlage der Schlichtungsempfehlung vom Montag fortgesetzt worden, wie Verdi gleichentags mitteilte. Der BVG-Vorstand hat in den Verhandlungen die Schlichtungsempfehlung als Angebot vorgelegt. Die Tarifkommission empfiehlt den Gewerkschaftsmitgliedern bei der BVG die Annahme des Tarifergebnisses. Bis zum 28.04.2025 soll eine Mitgliederbefragung durchgeführt werden.

Das Angebot der BVG enthält bei einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026 folgende Bestandteile: eine Einmalzahlung von 1.500 Euro, Erhöhung des Grundgehalts um 380 Euro ab dem 1. Juni 2025 und um weitere 50 Euro ab dem 1. Januar 2026, Erhöhung der Fahrerzulage von derzeit 100 Euro auf 225 Euro ab dem 1. Juni 2025 und auf 255 Euro ab dem 1. Januar 2026, Erhöhung der Schichtzulage auf 130 Euro und der Wechselschichtzulage auf 225 Euro und Erhöhung der Weihnachtszuwendung in den Jahren 2025 und 2026 um jeweils 100 Euro. Für Beschäftigte im Fahrdienst bedeutet das Angebot eine Erhöhung der monatlichen Entgelte um insgesamt 585 Euro über die gesamte Laufzeit. Für Beschäftigte ohne Zuschläge beläuft sich die Erhöhung auf 430 Euro. (jW)

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Erschienen am 11.04.2025, Inland

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