»Soziale Hängematte« als Mythos entlarvt
Berlin. Menschen, die ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten, reduzieren deshalb in der Regel nicht ihre Arbeitszeit. Statt dessen werde das zusätzliche Geld vor allem angespart oder zu sozialen Zwecken ausgegeben und trage merklich zu Wohlbefinden und mentaler Gesundheit der Beziehenden bei, fasste das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Mittwoch die Ergebnisse des Pilotprojekts »Grundeinkommen« zusammen. Mehr als 120 Menschen hatten dafür drei Jahre lang monatlich bedingungslose Geldzahlungen in Höhe von 1.200 Euro erhalten. »Es ist bemerkenswert, dass die Teilnehmer so viel sparten und gleichzeitig auch anderen in ihrem sozialen Umfeld halfen«, kommentierte Autorin Sandra Bohmann. Das Grundeinkommen diene folglich »nicht nur der persönlichen Konsumsteigerung«. (AFP/jW)
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