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Gedenkkundgebung für Punker Thomas Schulz

Dortmund. In Gedenken an den vor 20 Jahren von einem Neonazi erstochenen Punker Thomas Schulz, genannt »Schmuddel«, haben sich am Sonnabend an der Dortmunder U-Bahnstation Kampstraße mehrere hundert Menschen versammelt. Wie das Nachrichtenportal Nordstadtblogger berichtete, skandierten die mehr als 300 Demonstrierenden unter anderem »Thomas Schulz, das war Mord, Widerstand an jedem Ort«. Die Sprecherin der »Autonomen Antifa 170«, Kim Schmidt, informierte in einer Mitteilung vom Sonnabend über rund 500 Nazigegner. Am 28. März 2005 hatte der 31jährige Schulz dem Bericht zufolge mit anderen ein Konzert besuchen wollen und war auf dem Weg dorthin mit dem Faschisten Sven K. verbal aneinandergeraten. Bei der erneuten Begegnung der beiden auf Schulzes Heimweg konfrontierte der Punker den Neonazi an der U-Bahnstation wegen dessen vorheriger Beschimpfungen. Daraufhin zückte Sven K. ein Messer und stach auf Schulz ein. Der 31jährige Familienvater starb kurz darauf an seinen Verletzungen. Erst seit 2024 gilt der Mord an Thomas Schulz offiziell als politisch motivierte Straftat. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.04.2025, Seite 15, Antifaschismus

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