Zum Inhalt der Seite

IGM: Belegschaft von Tesla eingeschüchtert

Grünheide. Die IG Metall hat Tesla vorgeworfen, die Belegschaft einzuschüchtern. Oft zweifle Tesla »rückwirkend Krankschreibungen an« und fordere dann ein, Diagnosen offenzulegen und »Ärzte von der Schweigepflicht zu entbinden«, erklärte ein Gewerkschaftssprecher am Freitag. In mehreren Fällen sei bei Krankschreibungen der komplette Lohn oder nach Vorwürfen unbegründeter Fehlzeiten ein Lohnanteil vorenthalten worden. Beschäftigte bräuchten überdurchschnittlich oft Rechtsschutz von der IG Metall. Tesla äußerte sich nicht zu den Vorwürfen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2025, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!