-
06.03.2025
- → Sport
Zweite Instanz
Muttenz. Im Berufungsprozess um einen vermeintlichen mündlichen Millionendeal zu Lasten des Fußballweltverbandes fordert Bundesanwalt Thomas Hildbrand für den früheren FIFA-Chef Joseph Blatter und den ehemaligen UEFA-Boss Michel Platini Freiheitsstrafen von einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung. Die beiden Funktionäre waren erstinstanzlich freigesprochen worden. Hildbrand bezeichnete in seinem Plädoyer in Muttenz manche Begründungen des Gerichts als »fadenscheinig« und »haarsträubend«. Hintergrund ist die Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken, die Blatter als FIFA-Chef 2011 an Platini angewiesen hatte. Nach Angaben der beiden handelt es sich um ein ausstehendes Honorar für frühere Beratertätigkeiten. Die Staatsanwaltschaft bezweifelt dies. Das Bundesstrafgericht in Bellinzona sprach Blatter und Platini 2022 frei, aber die Staatsanwaltschaft ging in Berufung. Das Urteil wird für den 25. März erwartet. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!