-
26.02.2025
- → Feuilleton
Die Angst geht um
Britische Musiker und Künstler warnen in einem offenen Brief vor einem Ausverkauf ihrer Werke an die KI-Industrie. Sorge bereiten ihnen Überlegungen der Regierung, Werke zukünftig auch ohne ausdrückliches Einverständnis der Urheber für das Trainieren von künstlicher Intelligenz freizugeben. Eine solche Änderung würde »unser 300 Jahre altes, goldstandardmäßiges Urheberrechtssystem untergraben, das sowohl einzelne Künstler als auch kreative Unternehmen, ob groß oder klein, unterstützt«, hieß es in dem offenen Brief, der in der Londoner Times veröffentlicht wurde. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem Paul McCartney, Elton John, Dua Lipa, Ed Sheeran und Andrew Lloyd Webber. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!