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Zeitgeschichte

Ein bisschen schneller

Der frühere Secret-Service-Beamte Clint Hill, bekannt durch seinen vergeblichen Versuch, den damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy vor dem Attentat in Dallas zu retten, ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Der Secret Service, der für die Sicherheit der US-Präsidenten zuständig ist, teilte am Montag mit, dass Hill daheim in Kalifornien gestorben sei. Die Behörde lobte in ihrer Erklärung die »standhafte Hingabe« und den »außerordentlichen Dienst«, den Hill für Kennedy, dessen Familie sowie vier weitere US-Präsidenten geleistet habe. Hill hatte zu den Leibwächtern der damaligen First Lady Jacqueline Kennedy gehört, als John F. Kennedy am 22. November 1963 im texanischen Dallas während einer Autofahrt mit offenem Verdeck erschossen wurde. Hill, der im Auto hinter der Präsidentenlimousine fuhr, sprang auf den Kofferraum von Kennedys Wagen, um den Präsidenten und seine Frau vor den Kugeln abzuschirmen. Allerdings war der Präsident bereits tödlich getroffen worden. »Wenn ich nur ein bisschen schneller reagiert hätte«, sagte Hill später dem Sender CBS. Er schied 1975 aus dem Secret Service aus. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2025, Seite 10, Feuilleton

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