Zum Inhalt der Seite

Brüssel: Aktionsplan gegen »Sabotage« in Ostsee

Helsinki. Angesichts einer Reihe angeblicher Sabotageakte in der Ostsee will die EU-Kommission die Überwachung von Unterwasserkabeln verstärken. Dazu stellte sie am Freitag einen Aktionsplan mit einem Volumen von fast einer Milliarde Euro vor, der eine Reparaturflotte für Notfälle, Überwachungsdrohnen und einen verstärkten Datenaustausch vorsieht. Zusammen mit den EU-Staaten will die Kommission einen Schutzmechanismus für die Unterseeinfrastruktur aufbauen. Dabei sollen Daten verknüpft und Drohnen zur Überwachung in der Luft und unter Wasser eingesetzt werden. Zudem soll die Kooperation mit der NATO verstärkt werden. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2025, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→Leserbriefe
  • Reinhard Hopp aus Berlin 22. Feb. 2025 um 18:59 Uhr
    Dann dürfte es künftig ja wohl kaum noch Sabotage-Akte auf Pipelines von irgendwelchen ominösen »Hobby-Tauchern« mehr geben – oder? Das ist wirklich beruhigend! Und solch einen »Schutzmechanismus« für noch nicht einmal eine Milliarde Euro (pro Jahr?); das ist wahrlich gut versenktes Geld!
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!