-
20.02.2025
- → Inland
Milliardäre sind die größten Klimakiller
Berlin. Ein Milliardär in der BRD verursacht laut einer Studie in fünf Minuten so viele klimaschädliche Emissionen wie ein Mensch hierzulande durchschnittlich im ganzen Jahr. Die 30 reichsten Deutschen waren im Jahr 2023 für rund 23 Millionen Tonnen CO2 verantwortlich. Das entspreche etwa den jährlichen Emissionen der Tierhaltung in Deutschland, wie die Nachrichtenagentur epd mit Verweis auf eine am Mittwoch veröffentlichte Analyse im Auftrag der Klimaallianz Deutschland berichtete. Das Bündnis fordere eine Vermögenssteuer in Höhe von einem Prozent. Die Wissenschaftler der beauftragten Beratungsagentur DIW Econ untersuchten neben Mobilitätsemissionen, beispielsweise durch Yachten und Privatjets, auch den CO2-Fußabdruck ihrer unternehmerischen Aktivität. Demnach gehen rund 99 Prozent der Emissionen der Milliardäre auf deren Unternehmensbesitz zurück. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!