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Rad verloren: Staatsschutz ermittelt

Idstein. Wegen lockerer Radmuttern hat der Wahlkampfkleinbus des hessischen Bundestagsabgeordneten Alexander Müller (FDP) während der Fahrt in Idstein im Taunus das linke Vorderrad verloren. Der FDP-Politiker berichtete am Montag zudem von Farbschmierereien auf seinem Privatauto in Wiesbaden. Ein Wiesbadener Polizeisprecher sagte zu den lockeren Radmuttern, das Kommissariat für Staatsschutz befasse sich damit. Es müsse »gründlich ermittelt werden, ob ein Verdacht auf eine politische Straftat vorliegen könnte«, ergänzte er. Man ermittele »in alle Richtungen«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.02.2025, Seite 4, Inland

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  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus Stadum 10. Feb. 2025 um 20:32 Uhr
    Ob der Herr Müller ein paar Muttern locker hat? Der Staatsschutz sagt: ja. Oder verstehe ich was falsch? Ich habe in der Fahrschule gelernt, man habe sein Fahrzeug vor Beginn einer Fahrt auf Verkehrssicherheit zu prüfen. Das ist allerdings achtundfünfzig Jahre her, vielleicht haben sich die Verschriften geändert.
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