-
27.01.20251 Leserbrief
- → Inland
BRD könnte Wasserstoff aus Schottland erhalten
Berlin. Die Bundesrepublik könnte grünen Wasserstoff aus Schottland erhalten. Wie die schottische Energieministerin Gillian Martin gegenüber Zeitungen der Funke-Mediengruppe erklärte, werde Schottland ihn mit überschüssigem Strom produzieren und 2030 große Teile des deutschen Bedarfs damit decken können. Die Lieferungen sollen demnach per Schiff erfolgen, sie hoffe aber auf eine Pipeline, »die von Schottland über Nordengland nach Deutschland verläuft«, so Martin. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
-
Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 26. Jan. 2025 um 21:17 UhrGibt es zu den großen Teilen auch eine Hausnummer in Tonnen oder Terawattstunden? Kann sich Schottland Elektrolyseure aus Deutschland leisten? Wie wäre es mit Whisky als Bioäthanol? Der zwanzigjährige in Fassstärke soll besonders gut zünden. Biocognac aus Frankreich könnte den dort notleidenden Weinbau wieder in Schwung bringen. Regenerative Energien wo man hinschaut.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!