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Sudan: Hilfsorganisation zieht sich zurück
Khartum. Die »Ärzte ohne Grenzen« (MSF) stellen ihre Arbeit im Buschair-Krankenhaus in Sudans Hauptstadt Khartum vorerst ein. Grund dafür seien anhaltende Angriffe auf Patienten und Mitarbeiter, wie die Hilfsorganisation am Freitag bekanntgab. Die Klinik ist eine der letzten Möglichkeiten im Süden Khartums, an kostenlose medizinische Versorgung zu gelangen. Zwischen Mai 2023 und Dezember 2024 wurden 25.585 Patienten in der Notaufnahme behandelt, 9.000 davon mit Gewaltverletzungen wie Schusswunden, wie die MSF mitteilten. Seit Ende September sei die Zahl stark angestiegen. (dpa/jW)
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