Zum Inhalt der Seite

Spanien: Schutzsuchende gebiert Kind auf Boot

Madrid. Auf einem Schlauchboot Schutzsuchender auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln ist in dieser Woche ein kleines Mädchen geboren worden. Dies teilte der spanische Rettungsdienst am Mittwoch mit und veröffentlichte ein Foto des Neugeborenen, seiner Mutter und Dutzender anderer Menschen auf dem überfüllten Boot. Dieses wurde erstmals am Montag vor der Insel Lanzarote gesichtet. Als das Schiff der Küstenwache eintraf, fand es die Mutter und das Baby bei guter Gesundheit vor. Insgesamt befanden sich 60 Personen an Bord, darunter 14 Frauen und vier Kinder. Domingo Trujillo, der Kapitän des Rettungsschiffs, sagte dem Fernsehsender TVE, man habe gewusst, dass sich eine schwangere Frau an Bord befunden habe. Man sei aber überrascht über das Neugeborene gewesen. (Reuters/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2025, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!