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EU-Antibetrugsbehörde: Business mit F-Gas

Brüssel. Geschäftige »kriminelle Netzwerke« betreiben nach Angaben der europäischen Antibetrugsbehörde einen illegalen Markt mit sogenannten F-Gasen, berichtete dpa am Sonntag. Sie können als Kältemittel etwa in Kühlschränken und Klimaanlagen genutzt werden. Die Verdächtigen umgehen strenge Beschränkungen, die es bei den »klimaschädlichen Gasen« gemäß EU-Vorschriften gibt, wie die Behörde auf dpa-Anfrage mitteilte. Um die Gase in die EU zu schmuggeln, würden der Behörde zufolge »verschlungene Routen« genutzt, die oft über die Ostgrenze und mehrere Transitländer führten. Im Januar hatten die EU-Länder grünes Licht für ein Verbot zahlreicher Produkte mit F- Gasen gegeben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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