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Baerbock: Schulden für »Frieden«

Brüssel. Zur »Friedenssicherung« hat sich Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) offen für die Aufnahme neuer EU-Gemeinschaftsschulden gezeigt. Die Euro-Bonds zur Bekämpfung der Coronakrise seien Vorbild und müssten auch mit Blick nach Russland in Betracht gezogen werden, sagte sie am Mittwoch am Rande des NATO-Außenministertreffens. Die finnische Außenministerin schlug vor, das eingefrorene russische Vermögen gegen Russland zu mobilisieren. Laut EU-Kommission braucht es Zusatzmittel von rund 500 Milliarden Euro binnen zehn Jahren, um mit Russland Schritt zu halten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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