Zum Inhalt der Seite

USA verschärfen Embargo gegen China

Washington. Die US-Regierung nimmt mit einer Verschärfung des Embargos von Chinas Halbleiterindustrie nun auch Zulieferer und Investoren ins Visier. 140 weitere Unternehmen hätten Behörden auf die schwarze Liste gesetzt, meldete Reuters am Montag mit Verweis auf Regierungsinterna. Zudem soll auch Drittstaaten die Belieferung von zentralen chinesischen Unternehmen wie SMIC verboten werden, sofern US-Technologie enthalten ist. Aktienkurse von US-Konkurrenten sind bereits um bis zu vier Prozent eingebrochen. In Erwartung der aktuellen Verschärfung hatte die Regierung in Beijing schon vergangene Woche Gegenmaßnahmen angedroht. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!