Zum Inhalt der Seite

Post kündigt höheres Porto für 2025 an

Bonn. Verbraucher werden im kommenden Jahr mehr für ihre Briefe zahlen müssen, teilte die Bundesnetzagentur am Montag mit. Die Regulierungsbehörde hatte der Deutschen Post grünes Licht für eine Portoerhöhung von durchschnittlich 10,48 Prozent geben. Allerdings räumt sie dem Konzern weniger Spielraum für Erhöhungen ein, als er gefordert hatte. Der Konzern prüfe das Vorgehen der Netzagentur und werde dann über eine mögliche Klage entscheiden, so ein Sprecher. Die Portoerhöhung sei, so betont Finanzchefin Melanie Kreis, »eine ganz wesentliche Säule, dass wir das verdienen, was wir brauchen.« (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.11.2024, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!