Zum Inhalt der Seite

US-Lieferstopp von KI-Chips aus Taiwan an China

New York/Singapur. Die USA haben einem taiwanischen Hersteller Exporte von Mikrochips für Anwendungen künstlicher Intelligenz in die Volksrepublik China untersagt. Die Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) dürfe von Montag an keine hochentwickelten Chips mehr an chinesische Kunden liefern, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person Reuters. Diese Chips werden häufig für KI-Programme eingesetzt. Nach den Angaben des Insiders hat das US-Handelsministerium ein Schreiben an TSMC geschickt, in dem es Exportbeschränkungen unter anderem für Chips mit Strukturen im Bereich von sieben Nanometern verhängt. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.11.2024, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→Leserbriefe
  • Reinhard Hopp aus Berlin 11. Nov. 2024 um 10:47 Uhr
    »Die USA haben einem taiwanischen Hersteller Exporte von Mikrochips für Anwendungen künstlicher Intelligenz in die Volksrepublik China untersagt.« Dieser Satz kommt völlig unkommentiert daher, so als wäre es die größte Selbstverständlichkeit und das Normalste, dass die USA dem Rest der Welt zu sagen haben, was dieser gefälligst zu tun oder zu unterlassen hat. Merken wir eigentlich noch was?
  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 10. Nov. 2024 um 21:38 Uhr
    Von da weht der Wind: https://www.elektronikpraxis.de/china-nimmt-7-nanometer-huerde-bei-cockpit-chips-a-2db5466e282d80e7c5e9b3576e06c800/ . TSMC ist (war) Auftragsfertiger, entwickelt wurde in der VR.
  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 10. Nov. 2024 um 21:19 Uhr
    Mit welcher Sanktionsdrohung ist der Befehl verknüpft? Heisst der Präsident von Formosa jetzt Biden?
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!