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Augsburg: JVA-Leiterin vorläufig suspendiert

Augsburg. Nach Misshandlungsvorwürfen gegen Mitarbeiter eines der größten Gefängnisse Bayerns hat Landesjustizminister Georg Eisenreich (CSU) weitere Schritte zur Aufklärung angekündigt. Die bisherige Leiterin der Haftanstalt sei vorläufig vom Dienst freigestellt worden, teilte das bayerische Justizministerium in München am Donnerstag mit. Dies solle die Aufklärung der Vorwürfe gegen die Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen erleichtern, hieß es. Zudem wurde eine »Taskforce« zur Aufklärung eingesetzt. Die Vorwürfe der Gefangenenmisshandlung waren am Wochenende bekanntgeworden. Es besteht der Verdacht, dass Gefangene geschlagen und in sogenannten besonders gesicherten Hafträumen teils nackt, ohne Decke und ohne Matratze eingesperrt worden seien. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Eisenreich nannte die Vorwürfe »gravierend«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.11.2024, Seite 1, Inland

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