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Sportpolitik

Sicher ist besser

Frankfurt am Main. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will im Kampf gegen interpersonale Gewalt den sogenannten Safe Sport Code einführen. Damit möchte der Dachverband des deutschen Sports erstmals die verbandsrechtliche Grundlage schaffen, »um interpersonale Gewalt im Sport auch unterhalb der Strafrechtsschwelle rechtssicher ahnden und sanktionieren zu können«, teilte der DOSB mit. Aus Studien sei bekannt, dass interpersonale Gewalt im Sport meistens unterhalb der Strafbarkeitsgrenze des Strafrechts liege, beispielsweise in Form rein schikanöser Trainingsanweisungen oder sexistischer Äußerungen, so der DOSB. Durch den »Safe Sport Code«, der im Dezember auf der DOSB-Mitgliederversammlung verabschiedet werden soll, könne gegen diese Fälle vorgegangen werden, beispielsweise durch einen Lizenzentzug, einen Ausschluss aus der Organisation oder finanzielle Strafen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.10.2024, Seite 16, Sport

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