-
28.09.2024
- → Kapital & Arbeit
EU-Millionenstrafe gegen Meta
Dublin. Der US-Konzern Meta (Facebook, Instagram, Whats-App) soll eine weitere Millionenstrafe wegen Verstößen gegen EU-Datenschutzgesetze zahlen. Die zuständige irische Datenschutzbehörde (DPC) verhängte am Freitag ein Bußgeld in Höhe von 91 Millionen Euro. Sie wirft dem Unternehmen vor, die Passwörter von Nutzern weder ausreichend geschützt noch korrekt auf einen Sicherheitsvorfall reagiert zu haben. Die DPC hatte 2019 eine Untersuchung eingeleitet, nachdem sie von Meta darüber informiert worden war, dass eine Reihe von Passwörtern »versehentlich« unverschlüsselt gespeichert worden waren. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
