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AOK: Finanzierung von Klinikreform ungerecht

Berlin. Private Krankenversicherte sollen nach Willen der AOK an Kosten der geplanten Krankenhausreform von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) beteiligt werden. Bleibe es bei den bisherigen Plänen, würde künftig »ein Privatversicherter in einem Bett behandelt, das die Solidargemeinschaft der gesetzlich Krankenversicherten bezahlt hat«, sagte AOK-Chefin Carola Reimann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Knapp zehn Prozent aller Klinikbehandlungen entfielen auf Privatversicherte. Die Kosten des geplanten Fonds über 50 Milliarden Euro sollen jedoch zur Hälfte von gesetzlichen Kassen gestemmt werden, die dafür wohl die Beitragssätze erhöhen müssen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2024, Seite 5, Inland

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