-
23.09.2024
- → Inland
AOK: Finanzierung von Klinikreform ungerecht
Berlin. Private Krankenversicherte sollen nach Willen der AOK an Kosten der geplanten Krankenhausreform von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) beteiligt werden. Bleibe es bei den bisherigen Plänen, würde künftig »ein Privatversicherter in einem Bett behandelt, das die Solidargemeinschaft der gesetzlich Krankenversicherten bezahlt hat«, sagte AOK-Chefin Carola Reimann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Knapp zehn Prozent aller Klinikbehandlungen entfielen auf Privatversicherte. Die Kosten des geplanten Fonds über 50 Milliarden Euro sollen jedoch zur Hälfte von gesetzlichen Kassen gestemmt werden, die dafür wohl die Beitragssätze erhöhen müssen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!