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Apotheker warnen vor Arzneimittelknappheit
Hannover. Die Grippewellen kommen, doch »knapp 500 Medikamente sind derzeit von Lieferengpässen betroffen«, sagte der Vizepräsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Mathias Arnold, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Knapp seien dabei auch wichtige Präparate wie Antibiotika, Insuline oder Schmerzmittel. Die bekannten Engpässe beträfen nur freiwillige Meldungen der Hersteller. Das Problem sei also wohl viel größer. Vor allem Präparate für Kinder könnten bald wieder ähnlich knapp sein wie im Winter 2022. Das 2023 von der Ampelkoalition beschlossene Lieferengpassbekämpfungsgesetz bringe bisher keine spürbare Entlastung. (dpa/jW)
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