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Haftstrafen für Sabotage an Ölleitung für PCK Schwedt

Neubrandenburg. Weil sie eine von der Ostsee nach Brandenburg verlaufende Erdölleitung sabotiert bzw. dies versucht hatten, sind zwei Klimaschutzaktivisten in Mecklenburg-Vorpommern zu mehrmonatigen Haftstrafen verurteilt worden. Das teilte das Amtsgericht Neubrandenburg am Freitag mit. Im April 2022 waren sie bei Demmin in eine Pumpstation eingedrungen, die zur Raffinerie PCK Schwedt gehört. Sie beschädigten laut Gericht einen Zaun und die Sicherungskette eines Drehrads. Zwei Tage später drangen sie in eine andere Pumpstation ein und stoppten den Ölfluss vom Rostocker Hafen. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.09.2024, Seite 2, Inland

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