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Tiere

Schlaue Hunde

Ball, Quietscheente, Knochen, Bär – manche Hunde können sich die Namen von Hunderten Spielzeugen merken. Die Erinnerung an solche Namen geht zudem mindestens zwei Jahre lang nicht verloren, wie eine Studie ungarischer Verhaltensforscher zeigt. Der Mensch sei also nicht die einzige Spezies, die sich Wörter längerfristig einprägen kann. Da das Langzeitgedächtnis eine große Rolle bei der Sprachentwicklung spiele, sei es von großem Interesse, die Gedächtniskapazitäten von Tieren für Bezeichnungen und deren Zuordnungen zu ergründen, erläutert das Team im Fachjournal Biology Letters. »Sitz«, »Platz«, »Bleib«: Solche handlungsbezogenen Befehle zu lernen, schaffen viele Hunde recht schnell. Auch »Hol den Ball« – also einzelne objektbezogene Anweisungen – wissen einige zu deuten. Unter den Fellträgern gibt es aber auch absolute Supermerker, Gifted Word Learners (GWLs) genannt. Oft sind das Border Collies, die als besonders lerneifrig und gelehrig gelten. Manche kennen die Namen von Hunderten Spielzeugen und bringen ihrem Besitzer das jeweils genannte. Ja, fein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2024, Seite 11, Feuilleton

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