Zum Inhalt der Seite

Razzia gegen mutmaßliche Schleuser

Gera. Bei einer Großrazzia gegen eine mutmaßliche Schleuserbande sind am Mittwoch in Thüringen fünf Verdächtige festgenommen worden. Die Bande soll nach Angaben der Bundespolizei und der ermittelnden Staatsanwaltschaft Gera mindestens 140 Menschen nach Deutschland gebracht und dafür Geld genommen haben. Insgesamt gab es Durchsuchungen der Bundespolizei in fünf Bundesländern, 20 Menschen gelten als Beschuldigte. Ermittelt wird wegen des Verdachts auf banden- und gewerbsmäßiges Einschleusen von Ausländern. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2024, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!