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Sudan: Ausländer sollen Region Khartum verlassen

Port Sudan. Sudanesische Behörden haben alle Ausländer im Bundesstaat Khartum zum Verlassen der Hauptstadt und der umliegenden Region aufgefordert. Sie hätten hierfür zwei Wochen Zeit, heißt es in einer Mitteilung der Ausländerpolizei. Angesichts der andauernden Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der Miliz RSF sollten sich die Ausländer in Sicherheit bringen. Medienberichten zufolge steigt die Feindseligkeit besonders gegenüber Ausländern aus anderen afrikanischen Staaten, seit es Berichte über ausländische Söldner bei der RSF gibt. Erst vor wenigen Tagen waren mehr als 150 Ausländer ohne gültige Aufenthaltspapiere festgenommen worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.07.2024, Seite 7, Ausland

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