-
08.07.2024
- → Inland
Bartsch erneuert Kritik an Linke-Spitze
Osnabrück. Der ehemalige Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, Dietmar Bartsch, hat die Forderung nach einer Ablösung der Parteiführung bekräftigt. »Nach all den Wahlniederlagen, zuletzt bei der Europawahl, kann es kein ›Weiter so‹ geben«, sagte Bartsch im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (Sonnabendausgabe). »Zu meinen, wir Linken müssten nur alle Bewegungen zusammenbinden, und das mache uns wieder erfolgreich, diese Idee ist gescheitert«, so der Bundestagsabgeordnete. Die Partei dürfe nie vergessen, dass sie aus der Tradition der Arbeiterbewegung komme. Die Herstellung von sozialer Gerechtigkeit bleibe zentral. Die »nächste« Parteispitze müsse dafür sorgen, dass die Partei »bundespolitisch relevante Bedeutung behält«. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!