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Weniger Notfälle wegen illegaler Drogen

Wiesbaden. Die Zahl der wegen des Konsums illegaler Drogen stationär im Krankenhaus Behandelten ist im Jahr 2022 weiter gesunken. Rund 17.200 Fälle seien gezählt worden, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Darunter fielen etwa Akutbehandlungen nach dem Konsum von Heroin, Kokain oder LSD. Das seien 17 Prozent weniger als 2016, als ein Höchstwert von fast 20.800 Fällen erreicht wurde. Die Zahl sinkt seitdem, 2002 wurden allerdings nur 9.500 Fälle gezählt. Behandlungen infolge von Alkohol- oder Cannabiskonsum werden in der Statistik nicht erfasst. Die Anzahl drogeninduzierter Todesfälle erreichte 2023 den Rekordstand von 2.227 Verstorbenen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2024, Seite 5, Inland

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