EU schottet sich gegen russisches Getreide ab
Brüssel. Die EU-Staaten haben sich auf höhere Zölle auf Getreide und Ölsaaten aus Russland und Belarus verständigt. Damit würde die Einfuhr dieser Produkte de facto gestoppt, teilten die EU-Staaten am Donnerstag in Brüssel mit. Ölsaaten sind Pflanzen, aus denen Öl gewonnen werden kann, etwa Sonnenblumenkerne oder Raps. Laut Statistikamt Eurostat wurde 2021 Getreide für gut 290 Millionen Euro aus Russland importiert, 2022 waren es 325 Millionen und 2023 fast 440 Millionen Euro. Die neuen Strafzölle sollen ab 1. Juli erhoben werden. Lange hatte sich die EU gegen Beschränkungen der Ein- und Ausfuhr von Agrarprodukten ausgesprochen. (dpa/jW)
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