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EU-Staaten beschließen Lieferkettengesetz

Brüssel. Die EU-Staaten haben das europäische Lieferkettengesetz endgültig beschlossen. Sie stimmten am Freitag in Brüssel den Plänen zu, wie die belgische EU-Ratspräsidentschaft mitteilte. Ziel ist unter anderem, dass große Unternehmen künftig vor europäischen Gerichten zur Verantwortung gezogen werden können, wenn sie von Menschenrechtsverstößen in ihren Lieferketten profitieren, etwa von Kinder- oder Zwangsarbeit. Die neuen Regeln waren im Verhandlungsprozess auf Drängen Berlins deutlich abgeschwächt worden, so dass weniger Unternehmen betroffen sind als ursprünglich geplant. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.05.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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