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Botschafter aus Moskau zurückgerufen

Berlin. Die Bundesregierung hat den deutschen Botschafter in Moskau, Alexander Graf Lambsdorff, für eine Woche zu Konsultationen nach Berlin zurückgerufen. Das teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Montag in Berlin mit und sprach von einem »üblichen Verfahren«. Sie sagte: »Dieses Ereignis nimmt die Bundesregierung sehr ernst als Verhalten gegen unsere freiheitliche Demokratie und auch Institutionen, die sie tragen.« Sie bezog sich damit auf schon länger zurückliegende IT-Sicherheitsvorfälle in der SPD-Parteizentrale und in deutschen Unternehmen, für die die Bundesregierung letztlich den russischen Militärgeheimdienst verantwortlich macht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.05.2024, Seite 4, Inland

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