Zum Inhalt der Seite
Literatur

Was bleibt

Der Kleist-Preis geht in diesem Jahr an Sasha Marianna Salzmann (»Außer sich«). Das teilte die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft am Donnerstag mit. Die Auszeichnung wird am 17. November in Berlin überreicht. Entsprechend der Gepflogenheit des Kleist-Preises wurde Salzmann von einer sogenannten Vertrauensperson bestimmt. Zu dieser hatte die Jury Autorin Samira El Ouassil gewählt. Salzmann zeichne sich durch ein eindrucksvolles Talent aus, die Gegenwart »künstlerisch zu erschließen und dabei zugleich das zu verhandeln, was unverfügbar bleibt«. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2024, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!