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Böckler-Stiftung wirbt für Tarifbindung

Düsseldorf. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung warnt vor den gesellschaftlichen Folgen der schwindenden Tarifbindung. Die Entwicklung seit der Jahrtausendwende habe »negative Konsequenzen für die Beschäftigten und die Kaufkraft breiter Bevölkerungsschichten«, erklärte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Stiftung am Montag. Betriebe mit Tarifvertrag böten »deutlich bessere Arbeitsbedingungen als vergleichbare Betriebe ohne Tarifbindung«. Während im Jahr 2000 laut WSI noch 68 Prozent der Beschäftigten in der BRD in tarifgebundenen Betrieben beschäftigt waren, lag dieser Anteil 2023 nur noch bei 49 Prozent. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2024, Seite 5, Inland

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