Zum Inhalt der Seite
Fußballrealität

Vehementer Widerspruch

Berlin. Der Streamingdienst Dazn erhebt in der Auseinandersetzung um verspätete TV-Geldzahlungen und die Unterbrechung der Rechteauktion neue Vorwürfe gegen die Deutsche Fußballiga (DFL). »Die Glaubwürdigkeit von Dazn als vertrauenswürdigem Geschäftspartner« sei »durch das Verhalten sowie die Äußerungen der DFL-Geschäftsführung in den vergangenen zwei Wochen massiv diskreditiert« worden, heißt es am Sonntag in einem Schreiben an die 36 Profivereine, das der dpa vorliegt. In einem DFL-Rundschreiben »entsteht der Eindruck, dass Dazn bewusst massive Zahlungsausfälle an die 36 Klubs der Bundesliga und zweiten Bundesliga verursacht habe«, heißt es im Brief von Dazn-Boss Shay Segev an die Klubs. »Wir stellen hierzu fest: Dies ist falsch und wir müssen diesen Verleumdungen vehement widersprechen.« Die DFL hatte zuvor den Vereinen am Freitag abend mitgeteilt, dass derzeit 80 Millionen Euro aus dem aktuellen TV-Vertrag nicht wie geplant ausgezahlt werden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.04.2024, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!