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Ex-Wirecard-Bankchef belastet Braun

München. Der wegen Milliardenbetrugs vor Gericht stehende frühere Wirecard-Chef Markus Braun wollte nach Aussage des einstigen Konzernbankiers hochriskante Kredite ohne Absicherung an Geschäftspartner vergeben. »Gesetze und Regularien waren nicht so von Bedeutung, besonders für den größten Boss«, sagte der frühere Leiter der Wirecard-Bank am Montag bei seiner Zeugenvernehmung vor dem Münchner Landgericht über Braun. »Er hatte kein Verständnis für Kreditablehnungen, für ihn war das einfach ein No-Go.« Die Staatsanwaltschaft wirft Braun nicht nur Betrug vor, sondern auch, dem Konzern durch leichtfertige Kreditvergabe finanziell geschadet zu haben. Braun bestreitet seit Prozessbeginn sämtliche Vorwürfe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2024, Seite 5, Inland

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