-
12.04.2024
- → Sport
Alles fließt
Rio de Janeiro. Seine Extravaganz kommt den brasilianischen Fußballstar Neymar wohl doch nicht teuer zu stehen. Weil er auf seinem Anwesen in der Nähe von Rio de Janeiro einen künstlichen See angelegt hatte, war er von der städtischen Umweltbehörde zu umgerechnet drei Millionen US-Dollar Strafe verdonnert worden – diese wurde aber nun ausgesetzt. Laut der spanischen Zeitung Marca wurden für die Anlage des Gewässers ein Felsen entfernt, Teile der örtlichen Vegetation abgeholzt und ein Fluss umgeleitet. (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!