Zum Inhalt der Seite
Fußballrealität

Vorläufig frei

Barcelona. Nach gut 14 Monaten darf der in Spanien wegen sexueller Aggression verurteilte Fußballprofi Dani Alves das Gefängnis erstmals verlassen. Alves habe die Kaution von einer Million Euro, die die Justiz für eine vorläufige Haftentlassung festgelegt hatte, am Montag eingezahlt, berichteten der staatliche TV-Sender RTVE und andere Medien unter Berufung auf die Behörden. Ein Sprecher der spanischen Justiz bestätigte auf Anfrage der dpa diese Information. Bis zum frühen Montag nachmittag befand sich der 40 Jahre alte Brasilianer jedoch weiterhin auf dem Gelände des Gefängnisses Brians II nordwestlich von Barcelona. Der frühere Barça-Profi war im Februar in Barcelona zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Seine Anwälte legten damals Einspruch gegen das Urteil ein. Die Entscheidung der Justiz in dieser Sache darf Alves auf freiem Fuß abwarten, wie das zuständige Gericht vorige Woche auf Antrag des Verurteilten beschlossen hatte. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.03.2024, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!