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170 Tote bei Überfällen in Burkina Faso

Ouagadougou. Bei Überfällen auf drei Dörfer in Burkina Faso vor einer Woche sind nach bisherigen Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft mindestens 170 Menschen getötet worden. Der zuständige Staatsanwalt Aly Benjamin Coulibaly erklärte am Sonntag, er sei am vergangenen Sonntag über »massive tödliche Angriffe« in der nördlichen Provinz Yatenga informiert worden. Dabei seien mindestens 170 Menschen »hingerichtet« und zahlreiche weitere verletzt worden. Ein Ermittlerteam sei vier Tage später in die betroffenen Dörfer gereist, um »alle Beweise zu sammeln«, erklärte Coulibaly weiter. Am selben Tag war es im Osten des Landes zu Angriffen gekommen, bei denen Bewaffnete an verschiedenen Orten muslimische und christliche Gläubige angriffen und 29 von ihnen getötet hatten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.03.2024, Seite 6, Ausland

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