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Sixt weiterhin ohne Betriebsrat

Stuttgart. Drei Angestellte der Autovermietung Sixt wollten im September in Stuttgart einen Betriebsrat gründen, die Initiatorin erhielt zeitgleich eine fristlose Kündigung. Das Arbeitsgericht hat ihre Klage am 7. Februar abgewiesen. Demnach hätte die Beschäftigte für sich ein Fahrzeug gemietet und dabei vorsätzlich einen günstigeren Preis angesetzt. Die Frau, die achteinhalb Jahre bei Sixt arbeitete, bestreitet die Anschuldigung und wird Berufung einlegen, wie die Süddeutsche Zeitung gleichentags unter Berufung auf Verdi berichtete. Auch einer zweiten Initiatorin sei laut Verdi mittlerweile gekündigt worden. Angeblich hätte sie einen Kunden zu lange warten lassen. Derartige Kündigungen sind bei Sixt kein Einzelfall. Im November 2022 erklärte das Landesarbeitsgericht Düsseldorf drei Kündigungen u.a. wegen Zuspätkommens und Hausfriedensbruch für nichtig. Die Betroffenen hatten ebenfalls versucht, einen Betriebsrat zu initiieren. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.02.2024, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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