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Russland: Strafe für Kagarlizki erhöht

Moskau. Ein russisches Gericht hat am Dienstag die Strafe für den Politikwissenschaftler Boris Kagarlizki wegen Kritik an der russischen Militäroffensive in der ­Ukraine verschärft. Kagarlizki müsse nun für fünf Jahre in eine Strafkolonie, zitierten russische Nachrichtenagenturen am Dienstag einen Richter des Berufungsgerichts in der Region Moskau. Im Dezember war der prominente Soziologe wegen »Verunglimpfung der Militäroffensive« zu einer Geldstrafe von umgerechnet 6.160 Euro verurteilt worden. Das Militärberufungsgericht habe entschieden, »die Gerichtsentscheidung aus erster Instanz aufzuheben«, sagte Kagarlizkis Anwalt Sergej Jerochow laut der amtlichen Nachrichtenagentur TASS. Der Autor zahlreicher Publikationen und Studien etwa über die politische Linke in Russland wurde im Gerichtssaal festgenommen. Der 65jährige wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.02.2024, Seite 1, Ausland

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