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Kritik an Überprüfung der Grundrente

Berlin. Rentenpolitiker von SPD und FDP kritisieren die regelmäßige Einkommensprüfung bei der Grundrente. Diese solle bei Bedarf ohne Einkommens- oder Vermögensprüfung ausgezahlt werden, sagte Tanja Machalet, rentenpolitische Sprecherin der SPD im Bundestag, den Funke-Zeitungen (Mittwoch). Die Prüfung führe »zu unnötigem Aufwand für die Rentenversicherung« und bringe »Probleme mit sich für diejenigen, die die Grundrente zum Leben brauchen«. Auch Anja Schulz, rentenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, kritisierte »horrende Verwaltungskosten« gegenüber den Zeitungen. Jeder vierte Euro, der für die Grundrente aufgewendet werde, lande nicht bei den Rentnern, sondern dort, wo die jährliche Neurechnung der Einkommensanrechnung stattfinde. Die Grundrente war Anfang 2021 für Menschen eingeführt worden, die mindestens 33 Jahre Beiträge in die Rentenkasse gezahlt, aber unterdurchschnittlich verdient haben. Es handelt sich um einen Zuschlag zur Rente, den 2023 rund 1,1 der etwa 21 Millionen Rentner erhielten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.02.2024, Seite 5, Inland

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