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Gläubiger erstatten Anzeige gegen Signa

Wien. Gläubiger des insolventen Immobilienkonzerns Signa Develop­ment haben einem Medienbericht zufolge Strafanzeige bei der österreichischen Staatsanwaltschaft gestellt. Wie die Financial Times am Dienstag berichtete, soll es sich dabei um eine Gruppe institutioneller Investoren handeln. In einer Stellungnahme heißt es, vor dem Insolvenzantrag seien Vermögenswerte von mehr als 660 Millionen Euro ohne wirtschaftliche Rechtfertigung an Gesellschafter und Schwestergesellschaften übertragen worden. Ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, ist laut Financial Times noch unklar. Das Unternehmen befindet sich derzeit in einem Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung. Zur Signa-Gruppe gehören unter anderem der ebenfalls insolvente Warenhauskonzern Galeria Karstadt-Kaufhof, das Kaufhaus des Westens in Berlin und das Hochhausprojekt »Elbtower« in Hamburg. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2024, Seite 1, Kapital & Arbeit

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