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Niger: Angehörige von EU-Einsatz ausgewiesen

Niamey. Die militärische Übergangsregierung im Niger hat eigenen Angaben zufolge mehrere Mitglieder des zivilen europäischen Einsatzes – kurz: EU-Cap Sahel-Niger – des Landes verwiesen. Auch die deutsche Leiterin Katja Dominik sei betroffen, teilte die Militärregierung in der Nacht zum Dienstag mit. Die Gruppe sei vor wenigen Tagen in der Hauptstadt Niamey eingetroffen und kurz darauf angewiesen worden, das Land innerhalb von 72 Stunden zu verlassen, hieß es in einer Mitteilung des Innenministeriums. Die Mitglieder der Mission seien eingereist, »ohne die Regierung Nigers zuvor zu informieren«, so Innenminister Mohammed Toumba. Im Dezember hatte die Militärregierung der EU die Zusammenarbeit mit EU-Cap Sahel-Niger sowie der militärischen Kooperationsmission EUMPM aufgekündigt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.01.2024, Seite 7, Ausland

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