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Polen: Hohe Kosten für Smolensk-Kommission

Warschau. Eine mittlerweile aufgelöste Untersuchungskommission zur Flugzeugkatastrophe von Smolensk hat laut Polens neuer Regierung Millionen verschlungen. Bei dem Absturz waren 2010 einige der wichtigsten Vertreter Polens ums Leben gekommen. Die Tätigkeit der 2016 von der damaligen PiS-Regierung ins Leben gerufenen Kommission habe nach bisherigen Erkenntnissen umgerechnet 7,5 Millionen Euro gekostet, sagte Vizeverteidigungsminister Cezary Tomczyk am Freitag in Warschau. Die Kommissionsmitglieder seien kein einziges Mal am Absturzort in Smolensk gewesen, auch hätten sie das in Russland aufbewahrte Wrack nie untersucht. Stichhaltige Beweise für einen Anschlag konnten nicht gefunden werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2024, Seite 6, Ausland

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