Zum Inhalt der Seite

Norwegisches Parlament stimmt für Tiefseebergbau

Foto: Hartmut Arndt/Köln/Deutsche Gesellschaft für Protozoologie/dpa
Aus der Tiefsee: Geißeltierchen der Gattung Cafeteria, »Einzeller des Jahres 2024« (Rasterelektronenmikroskopie)

Oslo. Norwegen beginnt mit dem kommerziellen Abbau von Bodenschätzen in der Tiefsee. Eine Mehrheit im Parlament in Oslo stimmte am Dienstag dafür, ein arktisches Gebiet auf dem norwegischen Kontinentalsockel für die Exploration und Gewinnung von Mineralien auf dem Meeresgrund freizugeben. Das Gebiet ist rund 281.000 Quadratkilometer groß. Auf den Tiefseebergbau hatte sich die norwegische Minderheitsregierung des Sozialdemokraten Jonas Gahr Støre him Dezember mit zwei Oppositionsparteien - der konservativen Partei Høyre und der rechtspopulistischen Fortschrittspartei - verständigt. Zuletzt hatte der Pazifikstaat Nauru vor einiger Zeit angekündigt, mit dem kanadischen Konzern The Metals Company (TMC) Manganknollen auf dem Meeresboden in 4.000 bis 6.000 Metern Tiefe abbauen zu wollen. Solche uralten Zusammenschlüsse enthalten Rohstoffe wie Mangan, Kobalt, Kupfer und Nickel, die etwa zur Herstellung der Batterien für E-Autos verwendet werden könnten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen am 10.01.2024, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!