Zum Inhalt der Seite

Pro-sieben-Sat.1 muss Millionen abschreiben

Berlin. Der Fernsehkonzern Pro-sieben-Sat.1 Media SE hat Abschreibungen und Rückstellungen von insgesamt bis zu 340 Millionen Euro angekündigt. Zudem rückte der Ausblick auf 2024 stagnierende Gewinne die Aktie am Mittwoch um rund sechs Prozent ins Minus. Beim italienischen Großaktionär MFE der Familie Berlusconi sorgten die Situation und einige Managemententscheidungen der Bayern für wachsende Ungeduld. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.12.2023, Seite 14, Medien

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!