-
12.12.2023
- → Inland
Sachsen: AfD erwägt Klage gegen Einstufung
Dresden. Die sächsische AfD erwägt eine Klage gegen ihre Einstufung als »gesichert rechtsextremistische Bestrebung«. Man werde mit hoher Wahrscheinlichkeit juristische Schritte unternehmen, war am Montag aus Kreisen der Landtagsfraktion zu vernehmen. Das Landesamt für Verfassungsschutz hatte den Landesverband der AfD am vergangenen Freitag entsprechend eingestuft. In Thüringen und Sachsen-Anhalt ist das bereits geschehen. Die Thüringer AfD geht gegen diese Einstufung bislang nicht juristisch vor, kündigte aber an, einzelne Passagen aus dem Verfassungsschutzbericht 2021 gerichtlich überprüfen zu lassen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!