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Eiskunstlauf

Jutta Müller tot

Chemnitz. Die legendäre Eiskunstlauftrainerin Jutta Müller ist am Donnerstag im Alter von 94 Jahren gestorben. Das bestätigte die Stadt Chemnitz. Müller war die graue Eminenz hinter der zweimaligen Olympiasiegerin Katarina Witt und die erfolgreichste Eiskunstlauftrainerin der Welt.

Die von ihr trainierten Athletinnen und Athleten gewannen zwischen 1966 und 1990 55 internationale Medaillen. Neben Witt führte Müller unter anderem auch ihre Tochter Gaby Seyfert sowie Jan Hoffmann zu je zwei Weltmeistertiteln.

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»Mit Jutta Müller verliert Chemnitz nicht nur eine Ehrenbürgerin. Sie war eine Institution im Chemnitzer Sport, den sie über viele Jahrzehnte geprägt hat wie wenige andere. Ihr Ruf ging weit über unsere Stadt hinaus«, sagte Sven Schulze, Oberbürgermeister von Chemnitz.

Nach 1990 konzentrierte sich Müller auf die Nachwuchsarbeit bei ihrem Klub, bis ins hohe Alter gab sie selbst noch Trainerstunden auf dem Eis. Die Karriere der Sächsin als Trainerin begann 1955 beim damaligen SC Wismut Karl-Marx-Stadt. Seit dem Sommer 2022 hatte Müller in einem Pflegeheim in der Nähe von Berlin gelebt. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.11.2023, Seite 16, Sport

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  • Onlineabonnent*in Hannes L. aus B. 4. Nov. 2023 um 06:53 Uhr
    Jutta Müller ist eine Legende. Dazu ist Sie Ihrer Heimat immer treu geblieben. So etwas gibt es heute nicht mehr. Ich hoffe, die junge Welt findet einen weiteren, ausführlicheren Artikel diese Legende zu würdigen. Neben den Erfolgen zu DDR Zeiten wäre es auch mal wichtig die Zeit ab 1990 aufzuarbeiten – warum ging der Sport, speziell Eiskunstlauf, so kaputt im neuen Deutschland?
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