-
09.10.2023
- → Feuilleton
Terence Davies tot
Der britische Filmemacher Terence Davies ist tot. Der Drehbuchautor und Regisseur sei im Alter von 77 Jahren gestorben, meldeten die Nachrichtenagentur PA und andere Medien am Samstag unter Berufung auf sein Management.
Davies drehte etwa mit Schauspielerin Cynthia Nixon das Drama »A Quiet Passion – Das Leben der Emily Dickinson«, das auch auf der Berlinale lief. Die US-Schauspielerin würdigte Davies am Sonntag bei Instagram. Sie sei traurig über dessen Tod, aber auch dankbar für all seine schönen und immer höchst persönlichen Filme. »Mit dir zu arbeiten, war ein Höhepunkt meiner Karriere und meines Lebens«, schrieb Nixon.
Davies drehte auch »The Deep Blue Sea« mit Rachel Weisz und das Drama »Haus Bellomont« mit Gillian Anderson. Im vergangenen Jahr war der Film »Benediction« erschienen – das Kriegsdrama mit Jack Lowden erzählt vom britischen Dichter Siegfried Sassoon.
Das British Film Institute würdigte Davies als einen der großen britischen Filmemacher. Davies war 1945 im englischen Liverpool geboren worden. Mit seinem Film »Entfernte Stimmen – Stilleben« erzählte er vom Arbeitermilieu.
Die Nachrichtenagentur PA zitierte am Samstag eine Mitteilung des Managers John Taylor: »Mit großer Trauer gebe ich den Tod von Terence Davies bekannt, der am Samstag, 7. Oktober 2023, nach kurzer Krankheit friedlich in seinem Zuhause gestorben ist.« (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!